Vorläufige Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes für Bayern 2025: Überdurchschnittlich warm, sehr sonnig und deutlich zu trocken

Veröffentlicht am 02.01.2026

Bayern blickt auf ein Wetterjahr zurück, das in mehrfacher Hinsicht aus dem Rahmen fällt. Nach der vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war das Jahr 2025 im Freistaat überdurchschnittlich warm, zugleich sehr sonnig und deutlich zu trocken.

DWD-Ergebnisse für Bayern
Der DWD berichtet hierzu (in den Klammern stehen die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990): „Die Jahresmitteltemperatur erreichte 9,4 °C (7,5 °C) und lag damit um 1,9 Grad über dem Klimamittel. Neben Sachsen war Bayern damit die im Vergleich kühlste Region Deutschlands. Besonders Frühjahr und Sommer fielen mild beziehungsweise warm aus. Der Juni ging sogar als drittwärmster seit Beginn der Aufzeichnungen in die Statistik ein. Den thermischen Höhepunkt markierte der 2.7. mit 39,1 °C in Kitzingen. Die Talsohle meldete Oberstdorf mit -18,5 °C bemerkenswerterweise am 23.11. während eines markanten Kaltlufteinbruchs. Ungewöhnlich niedrig fiel der Jahresniederschlag mit rund 700 l/m² (941 l/m²) aus, entsprechend rund -26 Prozent; historisch stach vor allem das Frühjahr hervor, das als zweitniederschlagsärmstes in die Klimastatistik einging. Gegenläufig dazu zeigte sich der Sonnenschein: Mit 1950 Stunden (1595 Stunden) wurde der Klimawert um rund 22 Prozent übertroffen. Auffällig waren jedoch Juli und Oktober, die sich vergleichsweise trüb präsentierten und ausgleichend in der ansonsten sehr hohen Sonnenscheinbilanz wirkten.“

Fazit
Die vorläufige Auswertung des Wetterjahres 2025 zeigt für Bayern deutliche Abweichungen vom langjährigen Mittel. Vor allem die Kombination aus Wärme- und Sonnenscheinüberschuss sowie Niederschlagsdefizit unterstreicht die spürbaren Veränderungen des Klimas.