Weltmeere werden immer wärmer: Neue Rekordtemperaturen im Juni 2026

Veröffentlicht am 15.07.2026

Nicht nur die Atmosphäre erwärmt sich weiter, sondern auch die Ozeane speichern immer mehr Wärme. Aktuelle Messungen des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus (Copernicus Climate Change Service/Copernicus Marine Service) zeigen, dass die Meeresoberflächentemperaturen im Juni 2026 einen neuen Höchststand erreicht haben. Das hat weitreichende Folgen für die Meeresökosysteme, das globale Wetter und die Gesellschaft.

Anstieg des Meeresspiegels erhöht Häufigkeit extremer Küstenwasserstände

Veröffentlicht am 08.07.2026

Bereits heute treten an den Küsten Sturmfluten, Hochwasser und Überschwemmungen deutlich häufiger auf als noch vor 100 Jahren. Eine neue internationale Studie zeigt nun erstmals, welchen Anteil der Klimawandel daran hat. Das Ergebnis ist, dass der menschenverursachte Anstieg des Meeresspiegels die Wahrscheinlichkeit extremer Küstenwasserstände erheblich erhöht hat.

Ergebnisse

Umweltbundesamt: Ergebnisse des Forschungsprojektes „Soziale Dimensionen von Klimawandelfolgen“

Veröffentlicht am 03.07.2026

Die Folgen des Klimawandels wirken sich auf die gesamte Bevölkerung aus, jedoch treffen sie nicht alle Menschen gleichermaßen. Sie wirken sich besonders stark auf Bevölkerungsgruppen aus, die bereits heute mit gesundheitlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Benachteiligungen leben.

Klimatologische Einordnung der Hitzewelle Juni 2026 in Bayern

Veröffentlicht am 30.06.2026

Bayern erlebte Ende Juni 2026 eine außergewöhnliche Hitzewelle. Bereits seit Mitte Juni warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor einer extremen Hitzebelastung. Die DWD-Meldungen waren seit der Einführung des DWD-Hitzewarnsystems noch nie so früh im Jahresverlauf herausgegeben worden. Eine klimatologische Einordung dieser Hitzewelle zeigt, dass solche Hitzeereignisse zukünftig häufiger, länger andauern und intensiver ausfallen werden.

Außergewöhnliche Hitzewelle bereits im Juni

Juni 2026: Klimawandel verschärft Hitzewelle in Westeuropa

Veröffentlicht am 24.06.2026

Eine Analyse von ClimaMeter kommt zu dem Ergebnis, dass die außergewöhnliche Hitzewelle in großen Teilen von Westeuropa ohne den menschengemachten Klimawandel deutlich weniger extrem ausgefallen wäre. Bei vergleichbaren Wetterlagen wären die Temperaturen vor einigen Jahrzehnten noch rund ein bis vier Grad Celsius niedriger ausgefallen. In München lagen die Temperaturen bei der aktuellen Hitzewelle dadurch bisher etwa 2,3 Grad Celsius höher.

Winterbulletin zum Alpenklima veröffentlicht: Inversionswetterlagen und Niederschlagsarmut sorgen für markanten Schneemangel im Winterhalbjahr 2025/26

Veröffentlicht am 19.06.2026

Eine Analyse im neu erschienenen Winterbulletin des Deutschen Wetterdienstes, der GeoSphere Österreich und des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie der MeteoSchweiz zeigt, dass das hinter uns liegende Winterhalbjahr 2025/26 in vielen Bereichen ungewöhnlich war. Das Wetter in den Zentral- und Ostalpen war überwiegend von Hochdruck mit viel Sonnenschein bestimmt.