Bayern erlebt außergewöhnliche Trockenheit

Von März bis Juli 2026 fiel in Bayern so wenig Niederschlag wie noch nie seit 1931. Etwa 45 Prozent Niederschlag fehlen im Vergleich zum langjährigen Mittel 1971 bis 2000. Gleichzeitig sorgten Hitzewellen und hohe Temperaturen für zusätzliche Austrocknung durch eine hohe Verdunstung. Die Folgen sind niedrige Grundwasserstände, ausgetrocknete Böden und geringe Wasserstände in Flüssen und Seen.

Fast ein halbes Jahr mit zu wenig Regen

ECONICS-Grün-Feucht-Kühl-Index: Bayerns regionale Unterschiede im Zeichen des Klimawandels

Der neue Grün-Feucht-Kühl-Index des ECONICS INSTITUTE e.V. bewertet die ökologische Leistungsfähigkeit der Landschaften Deutschlands unter den Bedingungen des Klimawandels. Der Index zeigt deutliche regionale Unterschiede in Bayern. Während der Alpenraum, das Alpenvorland und der Bayerische Wald zu den vergleichsweise leistungsfähigen Naturräumen gehören, verschärft sich die Lage in Teilen Nordbayerns vor allem durch Waldschäden.

Unser Klimadashboard ist online!

Sie möchten sich über die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Bayern informieren? Sie wollen wissen, wie das Bayerische Klimaschutzprogramm und die Klimaanpassungsstrategie umgesetzt werden? 

Dann schauen Sie gerne auf unserem neuen Klimadashboard als Teil des Bayerischen Klimainformationssystems vorbei. Als interaktive Plattform bündelt es klimarelevante Informationen für Bayern. Damit dient es als digitale Weiterentwicklung des bisherigen Klimaberichts.

Bedeutung unterirdischer Pilznetzwerke als Kohlenstoffspeicher

Ein internationales Forschungsteam hat erstmals die weltweite Ausdehnung von Pilznetzwerken im Boden berechnet. Die Ergebnisse zeigen, welche gewaltigen Ausmaße dieses unterirdische Geflecht weltweit erreicht und warum es für den Kohlenstoffkreislauf sowie für den natürlichen Klimaschutz eine deutlich größere Rolle spielt als bislang angenommen. 

Einführung

Science Advances: Neue Studie zur Atlantischen Meridionalen Umwälzzirkulation

Die Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) gilt als eines der wichtigsten Elemente des globalen Klimasystems. Seit Jahren wird diskutiert, ob die zunehmende Erwärmung und das Abschmelzen des Grönlandeises einen abrupten Zusammenbruch dieser Meeresströmung auslösen könnten. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Science Advances kommt nun zu dem Ergebnis, dass das zusätzliche Schmelzwasser die Abschwächung der AMOC zwar deutlich verstärkt.

Nature Communications: Arktische Flussdeltas im Klimawandel

Flussdeltas entstehen dort, wo Flüsse ins Meer münden und über lange Zeiträume Sedimente ablagern. Arktische Flussdeltas erfüllen hierbei eine wichtige Funktion im globalen Klimasystem. Über Jahrtausende haben sie große Mengen organischen Kohlenstoffs gespeichert. Eine internationale Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications zeigt nun, wie bedeutend dieser Speicher tatsächlich ist. Demnach lagern in den Deltas der Arktis rund 57,5 Milliarden Tonnen Kohlenstoff.