Nature Communications: Arktische Flussdeltas im Klimawandel

Veröffentlicht am 17.07.2026

Flussdeltas entstehen dort, wo Flüsse ins Meer münden und über lange Zeiträume Sedimente ablagern. Arktische Flussdeltas erfüllen hierbei eine wichtige Funktion im globalen Klimasystem. Über Jahrtausende haben sie große Mengen organischen Kohlenstoffs gespeichert. Eine internationale Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications zeigt nun, wie bedeutend dieser Speicher tatsächlich ist.

Weltmeere werden immer wärmer: Neue Rekordtemperaturen im Juni 2026

Veröffentlicht am 15.07.2026

Nicht nur die Atmosphäre erwärmt sich weiter, sondern auch die Ozeane speichern immer mehr Wärme. Aktuelle Messungen des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus (Copernicus Climate Change Service/Copernicus Marine Service) zeigen, dass die Meeresoberflächentemperaturen im Juni 2026 einen neuen Höchststand erreicht haben. Das hat weitreichende Folgen für die Meeresökosysteme, das globale Wetter und die Gesellschaft.

Anstieg des Meeresspiegels erhöht Häufigkeit extremer Küstenwasserstände

Veröffentlicht am 08.07.2026

Bereits heute treten an den Küsten Sturmfluten, Hochwasser und Überschwemmungen deutlich häufiger auf als noch vor 100 Jahren. Eine neue internationale Studie zeigt nun erstmals, welchen Anteil der Klimawandel daran hat. Das Ergebnis ist, dass der menschenverursachte Anstieg des Meeresspiegels die Wahrscheinlichkeit extremer Küstenwasserstände erheblich erhöht hat.

Ergebnisse

Umweltbundesamt: Ergebnisse des Forschungsprojektes „Soziale Dimensionen von Klimawandelfolgen“

Veröffentlicht am 03.07.2026

Die Folgen des Klimawandels wirken sich auf die gesamte Bevölkerung aus, jedoch treffen sie nicht alle Menschen gleichermaßen. Sie wirken sich besonders stark auf Bevölkerungsgruppen aus, die bereits heute mit gesundheitlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Benachteiligungen leben.

Klimatologische Einordnung der Hitzewelle Juni 2026 in Bayern

Veröffentlicht am 30.06.2026

Bayern erlebte Ende Juni 2026 eine außergewöhnliche Hitzewelle. Bereits seit Mitte Juni warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor einer extremen Hitzebelastung. Die DWD-Meldungen waren seit der Einführung des DWD-Hitzewarnsystems noch nie so früh im Jahresverlauf herausgegeben worden. Eine klimatologische Einordung dieser Hitzewelle zeigt, dass solche Hitzeereignisse zukünftig häufiger, länger andauern und intensiver ausfallen werden.

Außergewöhnliche Hitzewelle bereits im Juni