Antarktis im Wandel: Forscher erklären den Rückgang des Meereises
Über Jahrzehnte schien sich das antarktische Meereis dem globalen Erwärmungstrend zu entziehen. Seit dem Jahr 2015 hat sich das Bild jedoch verändert.
Über Jahrzehnte schien sich das antarktische Meereis dem globalen Erwärmungstrend zu entziehen. Seit dem Jahr 2015 hat sich das Bild jedoch verändert.
Der neue „Lancet Countdown“- Bericht untersucht, wie sich der fortschreitende Klimawandel auf die Gesundheit der europäischen Bevölkerung auswirkt. Die Analyse zeigt: Extreme Hitze, die Ausbreitung neuer Infektionskrankheiten und die Zunahme von Allergien stellen Europas Gesundheitssysteme vor wachsende Herausforderungen.
Zusammenfassung der Ergebnisse
Eine neue Studie zeigt: Wenn der Permafrostboden auftaut, verändert sich dessen Bodenstruktur und damit auch seine Durchlässigkeit für klimaschädliche Gase. Dadurch können deutlich schneller Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid und Methan freigesetzt werden. Dieser bislang unterschätzter Mechanismus kann die Erderwärmung weiter antreiben.
Erkenntnisse der neuen Studie
Die Weißseespitze in den Ötztaler Alpen bewahrte bisher die Klima- und Umweltgeschichte aus etwa zwei Jahrtausenden. Doch dieses einmalige Archiv schmilzt infolge des Klimawandels rapide dahin.
Lange Zeit galt: Wirklich extreme Klimafolgen drohen erst bei drei oder vier Grad globaler Erwärmung. Jedoch zeigt eine neue Studie im Fachjournal Nature, dass diese Annahme nicht zwingend stimmt. Schon eine moderate globale Erwärmung um zwei Grad kann laut der Studie bereits für extreme Risiken ausreichen.
Ergebnisse
Wie neue Daten des Copernicus Climate Change Service zeigen, war der vergangene März in Europa einer der wärmsten seit Messbeginn. Das bestätigt erneut, dass sich Europa schneller erwärmt als viele andere Regionen der Welt.
Ergebnisse