Einfluss von Schmelzwasserströmen der Arktis auf die Meereszirkulation und das Klima

Veröffentlicht am 12.11.2025

In einer Studie der Fachzeitschrift Quaternary Science Reviews hat ein internationales Forscherteam erstmals ein markantes Sedimentprofil aus der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen untersucht. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie gigantische Schmelzwasserströme aus der Arktis die globale Meereszirkulation in den letzten 200.000 Jahren beeinflusst haben.

COP30: Klimakonferenz erstmals im brasilianischen Amazonasgebiet

Veröffentlicht am 10.11.2025

Vom 10. bis 21. November 2025 trifft sich die internationale Gemeinschaft zur 30. Weltklimakonferenz COP30 in Belém in Brasilien. Die Stadt liegt mitten im Amazonasgebiet, dem größten Regenwald der Erde. Auf der Agenda stehen unter anderem neue nationale Klimaziele, die Anpassung an den Klimawandel oder der Schutz der Wälder.

Neue KI-Analyse zeigt globalen Rückgang des Phytoplanktons

Veröffentlicht am 30.10.2025

Das marine Phytoplankton, das für fast die Hälfte der Nettoprimärproduktion der Biosphäre (Menge an Biomasse, die Pflanzen und andere Organismen durch Photosynthese speichern) verantwortlich ist, spielt eine entscheidende Rolle im marinen Kohlenstoffkreislauf und im Klimasystem der Erde. Jedoch kommt eine neue Studie in Science Advances zu einem beunruhigenden Schluss – die Biomasse des Phytoplanktons nimmt weltweit aufgrund des Klimawandels ab.

Meeresspiegelanstieg beschleunigt sich

Veröffentlicht am 27.10.2025

In einer Studie in der Fachzeitschrift Nature rekonstruierte ein internationales Forschungsteam den Meeresspiegelverlauf seit der letzten Eiszeit. Ihr wichtigstes Ergebnis: Der Meeresspiegel ist im Zeitraum von 1900 bis 2020 deutlich schneller gestiegen als in den vergangenen 4.000 Jahren. Die Hauptgründe liegen in der Erwärmung der Ozeane sowie dem Abschmelzen von Gletschern und Eisschilden.

WMO-Report 2025: Fortgesetzter Anstieg von Kohlendioxid, Methan und Lachgas in der Atmosphäre

Veröffentlicht am 20.10.2025

Der jüngste Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) dokumentiert erneut einen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen von Kohlendioxid, Methan und Lachgas in der Atmosphäre. Trotz stabiler menschenverursachter Emissionen wächst insbesondere der Kohlendioxidgehalt schneller als erwartet, und das sogar beschleunigt. Wahrscheinliche Ursache sind laut WMO die starken Emissionen in 2024 durch ausgedehnte Waldbrände sowie die verringerte Pufferwirkung von Ozeanen und Landvegetation.